Arbeitsweise

Methodik: vom Muster zur Empfehlung

Unsere Analysen folgen einer festen Reihenfolge — damit Ergebnisse vergleichbar bleiben und Teams nachvollziehen können, warum wir eine Material- oder Raumänderung vorschlagen.

Was wir beobachten

Bei Verpackungen: Oberflächengriff, Temperaturgefühl, Kantenschärfe, Öffnungswiderstand, Klang und Geruch, sofern materialbedingt. Bei Räumen: Lichtqualität, Materialwechsel, akustische Dichte, Wegeführung und Verweilzonen.

Wir protokollieren unter gleichen Licht- und Temperaturbedingungen, damit subjektive Eindrücke nicht mit zufälligen Umgebungsfaktoren vermischt werden.

Architektonischer Innenraum mit klaren Linien und ruhigem Licht
Räume und Packungen werden unter vergleichbaren Bedingungen gelesen

Ablauf einer typischen Analyse

  1. Briefing und Scope

    Wir klären Markenpositionierung, Zielgruppe, betroffene SKUs oder Flächen und den gewünschten Entscheidungshorizont. Daraus entsteht ein schriftlicher Scope vor Arbeitsbeginn.

  2. Proben und Zugang

    Physische Muster werden angeliefert oder vor Ort entnommen. Für Raumanalysen vereinbaren wir Begehungszeiten außerhalb von Umbauten.

  3. Prüfung und Dokumentation

    Jeder Berührungspunkt wird beschrieben, fotografiert und — wo sinnvoll — mit Wettbewerb oder Nachbarzonen verglichen. Notizen folgen einem festen Raster.

  4. Priorisierung

    Empfehlungen werden nach Wirkung und Umsetzbarkeit geordnet. Was die Marke am stärksten stört oder stärkt, steht vorn — nicht die längste Ideensammlung.

  5. Übergabe

    Bericht und Gespräch mit dem verantwortlichen Team. Optional: Workshop, damit die Kriterien intern weitergenutzt werden können.

Für welche Aufträge diese Methodik passt

Neugestaltung einer Verkaufsverpackung, Umbau einer Filiale, Abgleich mehrerer Touchpoints oder die Einführung gemeinsamer Bewertungskriterien im Team. Technische Produktionszeichnungen oder Werbekampagnen gehören nicht zu unserem Auftrag.